So, fertich. Vor genau sieben Tagen bin ich in Windhuk, Namibia, losgefahren. Heute bin ich in Nairobi, Kenia, angekommen. Das war sicher eine ziemlich extreme Zwischenetappe, und ich bin sowas von im Eimer...
Die letzten drei Tage bin ich 550, 950 und nochmal 700 Kilometer gefahren (seit Windhuk dürften's so knapp 5000 gewesen sein) und habe zwei Nächte in Tanzania (Mbeya im Südwesten und Tanga im Nordosten an der Küste) verbracht. Alles hat bestens funktioniert, die Fahrt ging durch tolle Landschaften und ich habe ich mich mächtig darauf gefreut, in der Jungle Junction in Nairobi ein paar Tage ausruhen zu können. Schließlich habe ich ja vor, in Nairobi die beiden Visa für Äthiopien und Sudan ausstellen zu lassen, bevor ich weiter Richtung Norden fahre.
Well, kaum bin ich drin in der guten Stube, trifft's mich auch schon wie ein Schlag. Verschiedene Leute berichten mir, dass Äthiopien (bereits seit März!) keine Visa mehr in Nairobi ausstellt. Wumms. Das sitzt. Damit habe ich ein ordentliches Problem, will sagen, stecke ganz schön in der Scheiße. Momentan wirbeln in meinem Kopf die ganzen Optionen herum, was ich jetzt tun könnte in Sachen Visabeschaffung. Aber in erster Linie bin ich mal nur angepisst. Es ist ein Dejá Vu der Angola-Situation, und ich hab' diesen Bürokratieschwachsinn dermaßen satt. Neben mir gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Traveller hier im Hostel, die in der gleichen Situation stecken, aber wohl keiner mit einem Zeitplan wie ich ihn habe (mein Ziel isses ja, nächste Woche mit der Fähre von Wadi Halfa von Sudan nach Ägypten rüber zu fahren...).
Na ja, mit der ersehnten Entspannung wird's wohl erst mal nix. Das könnte ein ziemlicher Krampf werden, das bescheuerte Visum für Äthiipien (und natürlich auch das für den Sudan) zu bekommen. Penn jetzt erst mal, und morgen früh sehe ich weiter...
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Hi Rene,
AntwortenLöschenzwecks Visum kann dir vielleicht Yngve Nordin's Frau weiterhelfen. Das ist ein aleteres, aber sehr jung gebliebenes Paerchen aus Stockholm, die uns seinazeit in Schweden sehr weitergeholfen haben und Yngve's Frau arbeitet seit Jahren in Afrika und eben letztens erst an der Universitaet in Bahir Dar.
Wenn du denkst es koennte helfen, versuch es ueber sein Profil bei Couchsurfing, da ich keine andere Email habe.
Viel Glueck und weitahin ne jute Reise!